Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun

Migrationexperte, Buchautor, Wissenschaftler

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Verdienstorden des Landes an Meier-Braun

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am 23. Juli 2021 den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg an 26 verdiente Persönlichkeiten verliehen. Ein lebendiges Gemeinwesen braucht engagierte Bürgerinnen und  Bürger, die andere ermutigen und zeigen, was möglich ist.

„Wir alle sind auf Menschen angewiesen, die andere durch ihr Beispiel inspirieren, die Orientierung geben und zeigen, was möglich ist“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Neuen Schloss in Stuttgart anlässlich der Verleihung des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg. „Ein lebendiges Gemeinwesen braucht Bürgerinnen und Bürger, die die Neugier anderer wecken, ihnen Anregungen geben und sie ermutigen, sich einzubringen oder etwas ganz Besonderes zu leisten.“ Die heute geehrten 26 Persönlichkeiten hätten sich durch ihre Leistung, durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und die Übernahme von Verantwortung für ihre Mitmenschen, unser Gemeinwesen und unser Land als Fortschrittsmotoren unserer Gesellschaft hervorgetan. Er habe Hochachtung für das, was sie in ihrem Beruf, in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Medizin, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft, in Kirche und Religion, im Sport, im Sozialbereich oder bei der Völkerverständigung auf die Beine gestellt und wofür sie sich stark gemacht hätten.

Starke und vielfältige Bürgergesellschaft

In seiner Rede betonte Kretschmann auch die große Bedeutung der starken und vielfältigen Bürgergesellschaft in Baden-Württemberg: „Gerade durch das Engagement Einzelner überall dort, wo Menschen aktiv sind, entstehen soziale Verbindungen und vor allem die Werte, die unser Gemeinwesen tragen, unsere plurale Gesellschaft ausmachen und zusammenhalten.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann dankte den Geehrten für ihren Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen: „Für ihre Zeit, Arbeitskraft, ihre Ideen und Initiativen, die sie dem Land und den Menschen geschenkt haben, will ich ihnen ganz aufrichtig Danke sagen.“ Mit ihrer Auszeichnung stünden sie auch stellvertretend für die vielen weiteren Engagierten in Baden-Württemberg.

Der Verdienstorden des Landes

Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg – bis Juni 2009 die „Verdienstmedaille“ – wird vom Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg verliehen, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Die Verleihung des Verdienstordens erfolgt in der Regel einmal jährlich im Rahmen eines Festakts. Die Zahl der Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt. Seit 1975 wurde der Landesorden insgesamt 1.989 (inklusive 2021) Personen verliehen. Eine Auszeichnung kann bei Bürgermeisterämtern, Landratsämtern oder unmittelbar beim Ministerpräsidenten angeregt werden.

Kurzvitae der Ordensprätendenten

Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Ostfildern

Als einer der ersten Journalisten und Wissenschaftler in Deutschland hat Herr Prof. Dr. Meier-Braun Einwanderung und Integration als zentrale politische Themen benannt. 1979 promovierte er an der Universität Tübingen zum Thema Ausländerpolitik der Landesregierung. Seit 1995 lehrt er an der Universität Tübingen zu Migrations- und Integrationsthemen und bereitete diese Themen in unterschiedlichen Publikationen und Ausstellungen für Schule und politische Bildung auf. Meier-Braun ist Mitgründer des Wissenschaftsforums Migration und Integration Baden-Württemberg, war Integrationsbeauftragter beim SWR und Gründer der Redaktion SWR International. Aufgrund seiner Sachkenntnis und Vermittlungskompetenz ist er ein hochgeschätzter Journalist, Publizist, Berater und Moderator in Fragen der Migration. Als ordentliches Mitglied im Institut für Auslandsbeziehungen hat er sich nachhaltig dafür eingesetzt, Konzepte und Programme zur Integration von Flüchtlingen zu entwickeln. Herr Prof. Dr. Meier-Braun ist zudem Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Mitglied im Rat für Migration und Mitglied im Forum der Kulturen Stuttgart e. V.


Eine Überraschung für Zvonimir Kanjir

Ein Bericht der Stuttgarter Zeitung vom 4. August 2020 als PDF-Datei


Karl-Heinz Meier-Braun
Ein Koffer voll Hoffnung
Das Einwanderungsland Baden-Württemberg
ISBN: 9783842522015​
192 Seiten
ca. 50 Abbildungen
Format 14,3 x 21,5 cm
Hardcover

Beim heiß diskutierten Thema „Migration/Integration“ lohnt es sich, exemplarisch für Deutschland auf den Südwesten zu blicken, Schlaglichter auf die jüngsten Entwicklungen und auf die vielfältige Geschichte von Flucht und Asyl zu werfen. Dabei zeigt sich, dass Migration nicht die Ausnahmesituation, sondern der Normalfall ist. Baden-Württemberg ist eigentlich durch Zuwanderung entstanden: die Heimatvertriebenen haben nach dem Zweiten Weltkrieg mehrheitlich für das Zustandekommen des neuen Bundeslandes gestimmt. Heutzutage wird die Spitzenrolle Baden-Württembergs als „Einwanderungsbundesland“ noch deutlicher. Im Südweststaat besitzen rund 3,4 Millionen Einwohner einen Migrationshintergrund. Fast ein Drittel der Baden-Württemberger gehört damit zu den „Migranten“. Bundesweit hat der Südweststaat schon immer eine wichtige Rolle in der „Ausländerpolitik“ gespielt und Einfluss genommen. Kein Wunder, denn die Ausländerbeschäftigung nach dem Zweiten Weltkrieg hat hier begonnen. Die allerersten italienischen „Gastarbeiter“ wurden in den Südwesten geholt, noch bevor ein Anwerbeabkommen abgeschlossen worden war. Damals veröffentlichte das Landesarbeitsamt noch eine Pressemitteilung unter der Überschrift „Wie kocht man Spaghetti für Italiener?“ Heute ist das Gericht die beliebteste Speise der Deutschen.

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Buchbesprechung Badische Zeitung vom 19.10.2019
Schwäbische Zeitung vom 02.12.2019
Badische Neueste Nachrichten vom 08.12.2019
SWR-Interview vom 18.12.2019


Schwarzbuch Migration
Die dunkle Seite unserer Flüchtlingspolitik. 2018. 176 Seiten.
€ 14,95[D] / € 15,40[A] (bp 6306)
978-3-406-72110-6
Erschienen am 15. März 2018

Wer die politischen Debatten in Deutschland verfolgt, der muss den Eindruck bekommen, als sei die deutsche Flüchtlingspolitik nach wie vor von der Willkommenskultur des Jahres 2015 geprägt. Doch anders als Parteien wie die AfD behaupten, war die damalige Offenheit eine historische Ausnahme. Davor und danach versuchte Deutschland sich abzuschotten – auf Kosten der Flüchtlinge und der südeuropäischen Länder.

Karl-Heinz Meier-Braun erinnert an die lange Geschichte der Ausländerdebatten in der Bundesrepublik und zeigt, dass Deutschland schon lange ein Einwanderungsland ist, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen. Damals wie heute versucht die deutsche Politik mit aller Macht, den Flüchtlingsstrom zu begrenzen. Dabei nimmt sie vieles in Kauf: schmutzige Deals mit fragwürdigen Regimen und brutalen Milizen, immer mehr tote Flüchtlinge im Mittelmeer und in der Sahara, eine Aufrüstung an den Außengrenzen der EU, menschenunwürdige Zustände in den überfüllten Auffanglagern in Italien und Griechenland, Abschiebungen in Krisenländer sowie eine fortschreitende Aushöhlung des Asylrechts in Deutschland. Eine Reise auf die dunkle Seite unserer Flüchtlingspolitik, die zeigt, wie sehr diese von Doppelmoral geprägt ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„In der Sache und im Stil ist es mit Abstand die beste und auch sehr gut geschriebene Vermessung der bisherigen Geschichte der Migration nach Deutschland.“
Prof. Dr. Dieter Oberndörfer
Politikwissenschaftler, Migrationsforscher.
Gründer und langjähriger Leiter des Arnold Bergstraesser Instituts Freiburg
sowie des Rats für Migration.
Ehrensenator der Universität Rostock.    

„Der langjährige kritische Begleiter der Flüchtlingspolitik füllt mit seinem Buch eine Lücke und gibt Politik, Medien und Gesellschaft wichtige Denkanstöße."
Cem Özdemir, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

"Der Autor ist ein Kenner, er war viele Jahre lang Leiter der Fachredaktion SWR International beim Südwestrundfunk in Stuttgart. Er schildert die Flüchtlingsabwehrpolitik, er legt dar, wie sich Deutschland Flüchtlinge vom Leib zu halten versucht - und dabei schmutzige Deals mit fragwürdigen Regimen und brutalen Milizen in Kauf nimmt."
Prof. Dr. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

 


Beiträge  und Rezensionen zum Schwarzbuch Migration:
Focus online als PDF-Datei
Mediendienst Integration als PDF-Datei


Ist Deutschland ein Einwanderungsland? Die 101 wichtigsten Fragen

3. aktualisierte Auflage

Wie viele Ausländer leben in Deutschland? Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Ist die multikulturelle Gesellschaft gescheitert? Wird Deutschland „islamisiert“? Sind die meisten Asylbewerber Wirtschaftsflüchtlinge? Und schließlich: Ist Deutschland ein Einwanderungsland? Das Thema Ausländerpolitik hat nach Meinungsumfragen für die Bundesbürger die höchste Priorität. Doch Mythen und Legenden bestimmen oftmals die Diskussion, nicht nur im Umfeld von Pegida. Dem will dieses Buch abhelfen. Anschaulich und leicht verständlich führt es in die wichtigsten Daten, Fakten, Zusammenhänge und Entwicklungen ein – eine wichtige Orientierungshilfe für eine aufgeheizte Debatte. Karl-Heinz Meier-Braun, "Einwanderung und Asyl. Die 101 wichtigsten Fragen".

Autorenportrait: Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, langjähriger Redaktionleiter und Integrationsbeauftragter des SWR (Südwestrundfunk), ist Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaften an der Universität Tübingen und Mitglied im Rat für Migration (RfM).

Weitere Informationen finden Sie hier.


„Ein kleines, kluges Lexikon, das nicht nur über manche drängende Asylfrage der Gegenwart Auskunft gibt, sondern den Blick weitet."
Peter Carstens, Deutschlandfunk

"Präzise und sachlich.“
Dresdner Neueste Nachrichten

"Dieses Buch passt in jedes Bücherregal und es lohnt sich, es immer wieder zur Hand zu nehmen, um Detailfragen zu klären - im Sinne einer fundierten und faktenorientierten Diskussion."
Uli Jürgens, OE1 ORF.at

 "Sachlich, leicht verständlich und wissenschaftlich fundiert.“
Jens Dierolf / Alexander Hettich, Heilbronner Stimme

"Dem Leser helfen sie dabei, zwischen Pegida-Populismus, Sicherheitsbedenken und Zukunftsangst bei Verstand zu bleiben.“
Michael Thumser, Frankenpost

 
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